| ARBEITSGEMEINSCHAFT DER GERMANISTEN NÖ. |
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DIE SPRACHBETRACHTUNG IM NEUEN LEHRPLAN
Ziele
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Einblicke in Struktur und Funktion von Sprache
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Pragmatik; Semantik; Text-, Satz- und Wortgrammatik
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Wissen über Sprache, wie es für einen fehlerfreien
Sprachgebrauch notwendig ist
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Schülerinnen und Schüler befähigen,
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bewusst mit Sprache umzugehen,
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über Sprache zu reden und
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eigene Texte selbstständig zu überarbeiten.
Explizit kein Ziel:
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grammatisches Wissen als Selbstzweck
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vordergründiges Begriffswissen
Im Lehrplan werden keine jahrgangsspezifischen Ziele genannt! Aber:
Prinzipien für die Auswahl des Stoffes
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Entwicklungsstand, Leistungsfähigkeit und sprachlicher Erfahrungsbereich
der Schülerinnen und Schüler
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Grammatische Inhalte und Begriffe in dem Maß, wie es ein
altersgemäßes Nachdenken und Sprechen über Sprache
erfordert
Wesentliche didaktische Grundsätze:
Individuell arbeiten:
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Die beim Verfassen von Texten auftretenden Mängel in der Beherrschung
der Sprach- und Schreibrichtigkeit müssen zu individuellen, bei
Bedarf zu gemeinsamen Schwerpunkten der Unterrichtsarbeit werden.
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Die Beschäftigung mit Sprach- und Schreibnormen soll nach Gesichtspunkten
der inneren Differenzierung erfolgen, die den individuellen
Besonderheiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler weitgehend
Rechnung zu tragen hat.
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Differenzierung und Individualisierung bezüglich
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Methode
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Aufgabenstellung (Umfang, Komplexität, Anspruchsniveau)
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Arbeitstempo der Schülerinnen und Schüler
Integrierter Unterricht:
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Sprachbetrachtung und Rechtschreibunterricht in die Handlungszusammenhänge
des Deutschunterrichts einbinden
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Ausgangspunkte: Texte und komplexe Situationen
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"bisweilen ist es aber auch zielführend, einzelne Teilbereiche der Grammatik
oder Rechtschreibung zunächst isoliert zu betrachten"
Spielerische und entdeckende Verfahren
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sollen als ein wesentlicher Zugang zur Auseinandersetzung mit Sprache eingesetzt
werden.