TITEL

Seitenstetten, NÖ:

Markt, 2981 Ew., an der Treffling, im westl. nö. Alpenvorland. - Stiftsgymnasium (gegr. 1814), Benediktinerstift (1112), frühgot. Pfeilerbasilika (1254-1300), 1630 und 1677 barockisiert, Stiftsneubau (1719) von J. Munggenast begonnen, Abteistiege mit Deckenfresko von B. Altomonte (1744), Mineralienkabinett mit Fresko von J. Bergl und Rokokoschränken; Bibliothek (ca. 60.000 Bde., 270 ma. und 400 neuzeitl. Handschriften, 230 Inkunabeln), Deckenfresko von P. Troger (1741) und Bilder von M. J. Schmidt; im Sommerrefektorium 19 Ölgemälde von M. J. Schmidt (1760-64), Gemälde-Smlg. (A. Magnasco, P. Brueghel, B. Altomonte, D. Gran, P. Troger, M. J. Schmidt), Plastiken (G. R. Donner, T. Stammel), Archäolog. Kabinett; Musikarchiv (Schubert-Sammlung mit 300 Erstdrucken)

Aus: aeiou (Österreichlexikon online)
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Troger, Paul:

* 30. 10. 1698 Welsberg (Zell) im Pustertal (Südtirol), † 20. 7. 1762 Wien, Fresken- und Tafelmaler.

Bild

Troger war einer der Hauptmeister der österreichischen Malerei im Spätbarock, hielt sich zu Studienzwecken längere Zeit in Italien auf, war 1726-28 in Salzburg (Deckenfresko der Kajetanerkirche, 1728), dann in Wien tätig, wo in der Deckenmalerei allerdings J. M. Rottmayr und D. Gran dominierten. T. etablierte sich sehr bald als bevorzugter Freskant der nö. Klöster, häufig in Zusammenarbeit mit dem Architekten J. Munggenast. Auf oberitalienische und süddeutsche Traditionen aufbauend, schöpfte T. in der Deckenmalerei das Prinzip des Illusionismus voll aus und setzte Licht und Farbe gezielt für symbolisch-allegorische Zwecke ein (Stiegenhaus in Stift Göttweig, 1739). Seine Ideen und Ausführungen (z. B. die Fresken in der Stiftskirche Altenburg) zählen zu den Höhepunkten der barocken Freskomalerei im deutschsprachigen Raum.

Aus: aeiou (Österreichlexikon online)
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Die Bibel ist - in der Fassung Martin Luthers - im Internet abrufbar. Auf diese Art und Weise ergibt sich die Möglichkeit, auf den gesamten Text der Offenbarung zurückzugreifen.

LUTHER BIBEL
Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984.
Copyright 1985. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart.

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Deckenfresko

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Der Prunkraum der Bibliothek ist ein Gesamtkunstwerk, das Repräsentationszwecken diente. Aus diesem Grund wurden die einzelnen Bestandteile (Decke, Malerei, Bücherregale, Bücher etc.) farblich und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Es dominieren die Brauntöne des Holzes und das Weiß der in Schweinsleder gebundenen Bücher. Das Deckenfresko Paul Trogers bringt zusätzliche Farbtöne, stimmt jedoch inhaltlich mit dem Gesamtbild des Raumes und damit mit der Gedankenwelt der Auftraggeber überein.

Neben dem repräsentativen Hauptraum sind die eigentlichen Arbeitsräume sowie die alten Kästen, in denen verbotene Bücher unter Verschluß gehalten wurden, zu besichtigen.

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